CVJM Wahlbach

Dein Wort ist unser Lichtstrahl

Eine Woche nach dem gelungenen ersten Adventskonzert des Männerchores Burbach/Wahlbach im Burbacher Vereinshaus, war auch der zweite Termin der musikalischen Feierstunde am vergangenen Sonntag in Wahlbach sehr gut besucht. Nur wenige Plätze blieben im Vereinshaus frei.

Der Männerchor, der durch Robin Wiegel am Schlagzeug sowie Joachim Wiegel am E-Bass unterstützt wurde, stimmte die Besucher mit „Unser Vater“ auch gleich gut ein. Im ersten Block drehte sich dann alles um die Liebe Gottes. Zwischendurch begeisterte Franziska Sahm, die für die kranke Birgit Wiegel eingesprungen war, mit ihrer kristallklaren Stimme. „He touched me“ und „Leaning on the everlasting arms“ waren ihre ersten beiden Stücke.

Anschließend wurde es etwas ernster mit den Liedern. „Euer Herz erschrecke nicht“, hieß es in einem weiteren Stück des Chores. Dann war erneut Franziska Sahm an der Reihe. Zunächst wieder auf Englisch mit „Through it all“, dann mit einer ganz besonderen Version von „Welch ein Freund ist unser Jesus“, der Joachim Wiegel mit einem tollen Mundharmonika-Solo noch das Sahnehäubchen aufsetzte.

Dazwischen hielt Jutta Ginsberg eine Andacht, in der sie herausstellte, dass unser Leben ruiniert ist und nie wieder heil wird, wenn wir es ohne Gott führen. Doch auch wenn wir versuchen uns vor Gott zu verstecken, Gott sucht uns, wie er es bereits bei den ersten Menschen gemacht hat. Schon Adam hat er gesucht: „Wo bist du“, heißt es in 1. Mose 3, 9. Aber Gott findet uns auch, das hat er durch Jesus handfest gemacht. Jesus ist als Mensch auf die Erde gekommen, er kennt uns und unsere Verstecke.

Danach wurde es auch musikalisch weihnachtlich: Der Männerchor stimmte mit seinen letzten Liedern schon mal auf Weihnachten ein, ehe das traditionelle gemeinsame „O du fröhliche“ die musikalische Feierstunde beendete.

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Wahlbacher Jugend auf Tour

Hüttenwochenende der Jungenschaft / Mädchenjungschar erkundet Freusburg

Für die Wahlbacher Jungenschaft stand Ende Oktober mal wieder eine Freizeit auf der Rothenbacher Hütte auf dem Programm. Mit Sack und Pack machten sich acht Jungenschaftler und sechs Mitarbeiter auf den Weg nach Wiederstein.

Nach einer ersten Mahlzeit nach dem langen Fußmarsch stand auch schon das erste Nachtgeländespiel an. Dank eines nächtlichen Besuchs der Jungenschaft Wiederstein-Zeppenfeld gab es nur wenig Schlaf, dennoch trafen sich die Teilnehmer am Samstagmorgen zur Bibelarbeit, in der verdeutlicht wurde, wie aktuell die zehn Gebote auch heute noch sind.

Nach einem Spielenachmittag unter dem Motto „Schlag die Mitarbeiter“, bei dem es auf Geschicklichkeit, Kraft und Köpfchen ankam, fanden abends noch einige Geländespiele rund um den Hochsitz statt. Wer anschließend auf etwas Schlaf gehofft hatte, der lag allerdings falsch, denn die Fahne der Jungenschaft war verschwunden und musste sofort wieder zurück erobert werden.

Die Spur führte die Gruppe bis zur alten Ruine im Buchhellertal, wo ein großes Feuerwerk auf die Jungs wartete und der Nachtwanderung ein gelungenes Ende mit Käsewurst bescherte. Am Sonntag ging es dann müde, aber zufrieden nach Hause.

Eine Woche später hieß es dann für die Mädchenjungschar Kofferpacken und auf zur Freusburg. Mit 20 Teilnehmerinnen ging die Reise los, die Autos bis unters Dach voll gepackt. Dort erwartete die Mädchen ein buntes Programm mit viel Spiel und Spaß. Natürlich musste die riesige Burg auch erkundet werden. Neben den „Alleingängen“ der Mädels gab es verschiedene Spiele, in denen die Burg und der Burghof unsicher gemacht wurden. Natürlich durfte auch der Ritterabend mit passender Verkleidung nicht fehlen.

Einen wichtigen Teil nahmen die Bibelarbeiten ein. Während sich die Mädels am ersten Morgen Gedanken über Engel machten: „Wo kommen Engel her? Was tun Engel? Gibt es auch heute noch Engel?“, stand Sonntag das Beten im Mittelpunkt. „Es war eine tolle Freizeit, in der viel gelacht wurde und in der einmal mehr klar wurde, wie toll es ist, mit Kindern über Gottes Wort nachzudenken und ihnen den Glauben näher zu bringen“, lautete das positive Fazit von Leiterin Larena Müller.

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Jungscharler machen Bamberg unsicher

Die Jungschar Wahlbach führte ihre diesjährige Freizeit nach Bad Staffelstein, nahe Bamberg in Oberfranken. Untergebracht in einem umgebauten Bauernhof in unmittelbarer Nähe zum Main, erlebten die 16 Jungen, fünf Mitarbeiter und zwei Kochfrauen eine tolle und erlebnisreiche Woche mit Spiel, Spaß und guten Gedanken.

Jeder Morgen begann mit einer Bibelarbeit. Das Thema drehte sich um berühmte Personen aus Film, Musik und Sport und ihre Position zum christlichen Glauben. Textzeilen aus bekannten Liedern und Aussagen der Stars waren dabei Einstieg in teilweise sehr gute Bibelgespräche.

Nachmittags stand ein Besuch im Freibad, ein spannendes Geländespiel oder die Teilnahme an verschiedenen Workshops auf dem Programm. Auch ein angekündigter Ausflug in das Bamberger Wasser- und Fliesenmuseum entpuppte sich als ereignisreicher Tag im Erlebnisbad mit Wildwasserrutsche.

Ein nach dem Prinzip des berühmten Brettspiels „Die Siedler von Catan“ aufgebautes Stadtspiel, bei dem Rohstoffe gesammelt und in historische Bauwerke der Stadt Bamberg umgesetzt werden mussten, stand ebenfalls auf dem Programm.

Ein Höhepunkt der Freizeit war sicherlich eine dreistündige Kanutour auf dem Main bei schönstem Wetter. In Begleitung eines erfahrenen Kanulehrers mussten die Gefährte erst aufgepumpt und fahrbereit gemacht werden. Nachdem die Technik des Paddelns erklärt und im Trockenen geübt wurde, ging es endlich mit Schwimmwesten ausgerüstet aufs Wasser.

Neben diesem vollgepackten Programm konnten sich die Jungscharler aber auch die Zeit im Indoor-Seilgarten mit Kletterwand, beim Fußballspielen oder Kickern vertreiben.

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Gott nahe zu sein ist mein Glück

Ev. Gemeinschaft in Wahlbach feierte 125. Geburtstag

125 Jahre Ev. Gemeinschaft in Wahlbach feierten die EG und der CVJM im Rahmen ihres diesjährigen Jahresfestes. Begonnen hatte das Festwochenende mit einem bunten Kinder- und Jugendnachmittag mit Kindermissionarin Jutta Schischke im Wahlbacher Vereinshaus.

Nach einem gemeinsamen Imbiss für Jung und Alt fand ein bunter Familienabend statt. Zunächst hatte Jürgen Schmidt, Präses der EG in Radevormwald, das Wort. Er stellte heraus, dass die Bibel als Gebrauchsanleitung für unseren christlichen Glauben dienen soll.

In der Folge begeisterte Sandmalerin Conny Klement die zahlreichen Gäste zwischen drei und 92 Jahren im Wahlbacher Vereinshaus mit ihrer Kunst. Sie stellte die Geschichte von Mose - die von Doris Ginsberg zudem vorgelesen wurde - von seiner Geburt bis zum Auszug aus Ägypten in faszinierenden Bildern dar. Für den musikalischen Rahmen an diesem Abend sorgten die vereinigten Männerchöre aus Burbach und Wahlbach, der Posaunenchor sowie der Chor WiWa+.

Einen Tag später fand der Festgottesdienst in der Mehrzweckhalle in Wahlbach statt. Auch hier durfte sich Gemeinschaftsleiter Hans-Peter Ginsberg über volle Stuhlreihen freuen. Zu den Gästen gesellten sich Matthias Hennemann, der die Glück- und Segenswünsche aus Radevormwald übermittelte. Bürgermeister Christoph Ewers, der in seinem Grußwort den positiven Einfluss der Wahlbacher Christen im Laufe der Jahre betonte. Dies unterstrich Pastor Jochen Wahl, indem er das gute Miteinander zwischen EG, CVJM und Kirche, aber auch zu den übrigen Wahlbacher Ortsvereinen herausstellte.

Der Dillenburger Markus Wäsch predigte anschließend zur Jahreslosung „Gott nahe zu sein ist mein Glück“. Dabei stellte er heraus, dass viele Menschen auf der Suche nach dem Glück sind und dies auf verschiedenste Arten versuchen. Für Christen treffe aber die Jahreslosung den Nagel auf den Kopf.

Für ein Highlight im Gottesdienst sorgte das Gesangstrio „Kon-trust“ um die Wahlbacherin Dörthe Theis, die die Gäste mit mit ihrer Musik begeisterten. Zudem war der Posaunenchor aus Wilgersdorf der Einladung gefolgt und gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit. Mit dem schon traditionellen gemeinsamen Mittagessen am Muttertag endete das gelungene Jahresfest.

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Lobpreisabend mit Daniel Harter

Gute Stimmung bei Lords Party des CVJM Wahlbach

Rund 70 junge Christen hatten sich zu einem Konzert mit Daniel Harter ins Wahlbacher Vereinshaus einladen lassen. Harter hatte mit seiner Band, Lars Peter am Keyboard und Schlagzeuger Oliver Schmitz, Lieder von seinem aktuellen Album „Alles Neu“ und auch einige Stücke von seiner CD, die erst im Sommer veröffentlicht wird, gespielt.

Herausgekommen war ein Mix aus Radiomusik und Lobpreisliedern, der das gesamte Vereinshaus in gute Stimmung versetzte und zum Mitmachen animierte. Zwischendurch gab der Musiker immer wieder kleine Impulse und machte dabei Mut, dass jeder an der Geschichte Gottes mitschreiben kann.

Egal wo er sich befindet, denn „Gott selbst ist für uns, wer will sich dann gegen uns stellen?“ heißt es in Römer 8,31.

Am Ende reichten die Meinungen der zumeist jugendlichen Konzert-Besucher von „Tolle Stimmung und wunderschöne Lieder. Hätten ein paar Lieder mehr sein können. Den Abend werde ich so schnell nicht vergessen. Außerdem ein hammer Lobpreis, wo alle mitsingen konnten.“ bis hin zu „Jeder der nicht da war, hat etwas verpasst!“

Auch Daniel Harter war von seinen bestens aufgelegten Fans begeistert: „Das war doch ein sehr schöner Abend bei euch. Vielen Dank für die viele Mühe und das Herzblut, das ihr investiert habt. Ich glaube es hat sich gelohnt. Man merkte eine gute Stimmung im Raum und Gott hat, glaube ich ein paar Kleinigkeiten gemacht.“

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Jahreshauptversammlung CVJM Wahlbach

 

Mitgliederzahlen: 219 (Vorjahr 220)

Wahlen: Der Vorstand des CVJMs besteht aus insgesamt 16 Mitgliedern, von denen neun für jeweils drei Jahre von der Jahreshauptversammlung gewählt werden. Vervollständigt wird der Kreis durch die sieben Gruppenleiter, die für die Dauer ihrer Amtszeit dem Vorstand angehören.

In diesem Jahr standen Jörg Roth, Johannes Leicht sowie Katja Reichenau zur Wahl. Jörg Roth wurde von der Versammlung ebenso als 1. Vorsitzender wiedergewählt, wie auch Johannes Leicht. Für Katja Reichenau, die auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl stand, wurde Maximilian Ebener in den Vorstand gewählt.

Auch unter den Gruppenleitern gab es einige Veränderungen: So hat Janosch Müller die Leiterschaft von Sascha Keil in der Jungenschaft übernommen und Larena Müller hat Claudia Ebener in der Mädchenjungschar beerbt. Beide sind damit neu im Vorstand.

Ehrungen: Langjährigstes Mitglied ist Kurt Metz, der dem CVJM Wahlbach bereits seit 65 Jahren angehört. Für 50-jährige Mitgliedschaft war in diesem Jahr niemand auszuzeichnen. Gabriele Jung und Johannes Leicht gehören dem CVJM bereits seit 25 Jahren an.

Für 60 Jahre aktive Posaunenchorarbeit wurden Manfred Oerter, Kurt Schneider, Dieter Kreutz und Gerhard Sahm geehrt. Auch Berthold Theis, der allerdings „nur“ noch bei den Seniorenbläsern des Kreisverbandes aktiv ist, ist ebenfalls seit 60 Jahren dabei.

Erfreulich waren aber auch die Eintritte der jungen Mitglieder. So sind Daniel Sahm, Nils Tewes, Kaya Mehl und Stella Mehl in den CVJM eingetreten.

Mitarbeiter: Reichlich Bewegung gab es in der Jungenschaft. So wurde Sascha Keil als Leiter von Janosch Müller abgelöst. Neben Sascha Keil sind auch Tim Bechtel und Ricardo Kiefel ausgeschieden. Dafür sind Daniel Sahm, Nico Sahm, Yannick Heinrichs und Nils Tewes neu dabei. Timo Schmitt gehört ebenfalls weiter zum Mitarbeiterteam der JU.

In der Mädchenjungschar ist Claudia Ebener als Leiterin zurückgetreten. Ihr Amt hat Larena Müller übernommen. Claudia bleibt der Jungschar als Mitarbeiterin aber erhalten. Neu dabei ist Antonia Oerter. Im Kellertreff ist Merle Gürke als Mitarbeiterin zurückgetreten.

Jahresrückblick: Ein ereignisreiches Jahr 2013 liegt hinter dem CVJM mit vielen Highlights und grundlegenden Entscheidungen. Jörg Roth hatte eine einjährige Pause eingelegt und wurde im vergangenen Jahr von Paul-Gerhard Ginsberg als 1. Vorsitzender vertreten.

Der lobte in seinem Jahresrückblick die engagierte Arbeit der Mitarbeiter in den Gruppen, die dadurch ein breites Angebot mit vielen Möglichkeiten schaffen. Darüber hinaus stellte er das gute Klima innerhalb der Gruppen sowie das gute Miteinander im Vorstand und im Mitarbeiterkreis heraus.

Verbesserungspotenzial sah Ginsberg aber in den Aus- und Weiterbildungen der Mitarbeiter, die vom Vorstand gefördert werden sollen. Zudem sollten die Glaubensgrundlagen vertieft und die Identifikation mit dem gesamten Verein, aber auch mit EG und Kirche, gestärkt werden.

Die Männerchöre aus Wahlbach und Burbach sind fusioniert, um auch weiter singfähig zu sein. Die Sportstunde Montagabends hat der CVJM – mangels Teilnehmern – an den TSV Burbach abgegeben. Eine herzliche Einladung von Seiten des Vorstands, auch die Stunden des TSV zu besuchen.

Als weitere Highlights standen Pro Christ im März oder das Jahresfest mit Bläsern aus Tschechien im Mai auf dem Programm. Im August fand die Jungscharfreizeit in der Rhön statt. Einen Monat später folgte ein Mitarbeiterwochenende in Kaub. Im November fanden die Impulstage mit Pastor Friedrich Meisinger in Würgendorf statt.

Ausblick: Auch für das Jahr 2014 stehen wieder zahlreiche Veranstaltungen und Highlights auf dem Programm. Besonders das 125-jährige Jubiläum der EG, das im Rahmen des Jahresfestes im Mai gefeiert wird steht dabei im Vordergrund. Einen Überblick über die weiteren Termine findet Ihr hier.

Finanzen: Finanziell steht der CVJM auf gesunden Füßen, der Kassenbestand ist aufgrund von Spenden leicht gestiegen, so dass die Mitgliedsbeiträge mindestens bis 2015 unverändert bleiben. Eine Entscheidung über eine Erhöhung fällt daher frühestens auf der JHV im kommenden Jahr.

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Neues aus dem Gemeindebrief:

Raum der Stille in der Siegerlandkaserne

Es begann mit einigen Kuscheltieren für die ausländischen Kinder in der ehemaligen Siegerland-Kaserne. So bekam Hans Peter Ginsberg, Vorsitzender der Evangelischen Gemeinschaft in Wahlbach, „den Fuß in die Tür“.

„Der Kirchenkreis hatte sich auf syrische Christen eingestellt, die aber zunächst nicht kamen. Dann entstand die Idee, jedem Kind ein Kuscheltier zu schenken“, berichtet Ginsberg. So wurden mehrere hundert Teddybären in der Siegerland-Kaserne verteilt.

Es folgten zahlreiche Kleiderspenden, die Dank eines Berichtes des WDR in der Aktuellen Stunde teilweise sogar aus dem Sauerland nach Wahlbach gebracht wurden. Dadurch tauchte Hans Peter Ginsberg immer öfter in der Kaserne auf und kam mit den Asylbewerbern in Kontakt. Besonders mit der Aramäerin Selva Sabo sowie dem Schwarzafrikaner George Batawilla, die für die Organisation European Homecare in der Kaserne untergebracht sind und sich um die Flüchtlinge kümmern.

Vor Weihnachten wurden einige Adventsandachten organisiert, die erfreulicherweise auch von den vorwiegend muslimischen Migranten positiv aufgenommen wurden Nachdem die Muslime um einen Raum für sich gebeten und ihn auch bekommen haben, wurde auch für die Christen ein „Raum der Stille“ eingerichtet. Dort finden nun jeden Mittwoch um 19 Uhr Andachten statt. Zudem wird das Neue Testament in über zehn Sprachen verteilt.

Zur Zeit sind rund 400 Personen in Burbach untergebracht und etwa jeder fünfte davon ist ein Christ. Viele kommen aus Syrien, dem Irak oder dem Iran und mussten ihre Heimat verlassen, weil sie Christen geworden sind. Weil sie sich in ihrer Heimat nicht taufen lassen konnten, wurden bereits über zehn iranische Christen in der Burbacher Kirche getauft.

Zunächst war geplant, dass die Siegerland-Kaserne nur bis Frühjahr als Übergangsstation für die Asylbewerber zur Verfügung steht. Aber inzwischen wurde der Zeitraum auf unbestimmte Zeit verlängert. Zudem ist auch die Verweildauer der Migranten selbst auf zwei bis vier Wochen verlängert worden, so dass eine bessere Zusammenarbeit mit ihnen möglich ist.

„Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit ihnen. Unter anderem im Raum der Stille. Wer sich eine musikalische Beteiligung vorstellen kann oder kurze Andachten mitgestalten möchte, darf sich auch gerne bei mir melden“, meint Hans Peter Ginsberg, der sich bei allen Helfern und Spendern für ihr Engagement bedankt.

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Einmal Frankfurt und zurück

CVJM-Kellertreff legte 230 Kilometer mit Carrera-Autos zurück

„Mit Jesus auf der richtigen Spur“, lautete das Motto beim CVJM Wahlbach am vergangenen Wochenende. Denn der Keller- und Ü20-Treff hatten zur dritten Auflage des 24h-Carrera-Rennens eingeladen. Und der Event lockte nicht nur rund 50 Fahrer, sondern auch zahlreiche Besucher (fast) rund um die Uhr ins Wahlbacher Vereinshaus. Nach einer Andacht und der Qualifikation fiel Freitag um 18 Uhr der Startschuss. Nun mussten die sechs Teams innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Runden auf der zweispurigen 48 Meter langen Carrera-Bahn drehen.

Sieger wurde wie schon bei den ersten beiden Rennen der Kellertreff, der 4792 Runden fuhr, was einer Streckenlänge von insgesamt von 230 Kilometern entspricht. Also einmal Frankfurt und zurück...und das im Maßstab 1:32.

106 Runden weniger absolvierte der Pokerclub Wahlbach, der zu Beginn des Rennens lange vorne gelegen hatte, seine Führung allerdings im Laufe der Nacht an den Kellertreff verlor. Den dritten Platz belegte am Ende die Jungenschaft Wahlbach (4505 Runden), vor den Pylonenschubsern (4363). Die Mixed-Mannschaft aus Ü20-Treff und Feuerwehr Wahlbach drehte 4232 Runden und beendete das Rennen als Fünfter. Das Schlusslicht bildete die Gastmannschaft der Jungenschaft Fellinghausen mit (3960), die erstmals mit von der Partie war.

„Wir hatten nachts einige Probleme mit unseren Autos und sind deshalb hinter den Kellertreff zurück gefallen“, erklärte Florian Thomas, der für den Pokerclub am Start war, den Führungswechsel. In der Tat kommt es beim 24h-Rennen nicht nur auf das fahrerische Können an, sondern auch auf die Autos, die regelmäßig ausgetauscht und gewartet werden müssen, damit die Motoren nicht überhitzen. Daher verfügt jede Mannschaft über mehrere Mini-Flitzer.

Nebenbei müssen auch die Lager geölt, die Zahnräder gefettet und natürlich alles gereinigt werden, damit der Kontakt zur Bahn nicht gestört wird. Somit steht auch abseits der Strecke immer jede Menge Arbeit an.

Trotz des Ehrgeizes der Fahrer stand bei der Veranstaltung aber natürlich der Spaß und die Gemeinschaft im Vordergrund. Genauso wie beim Promi-Rennen, das Samstagnachmittag auf der kleineren, knapp 20 Meter langen „Jedermann-Bahn“ parallel zum Hauptrennen stattfand. Sieger nach 90 minütiger Fahrzeit waren die Vertreter der Gemeinde Burbach um Bürgermeister Christoph Ewers, die sich letztlich knapp mit einer Runde Vorsprung gegen die Lehrer der Burbacher Gemeinschaftsschule durchsetzten. Dritter wurde die Sparkasse Burbach-Neunkirchen. Zudem war der Vorstand des FC Wahlbach, der CVJM-Kreisverband und der Lions Club beim Promi-Rennen vertreten.

„Es waren sehr viele Zuschauer da und die Teams sind auch ziemlich fair miteinander umgegangen. Es gab zwar kleinere Pannen mit der Technik, aber alles in allem sind wir von Keller- und Ü20-Treff sehr zufrieden mit der Veranstaltung“, zog Jan Reichenau, der auch für das Siegerteam vom Kellertreff den Daumen am Drücker hatte, ein äußerst positives Fazit.

Den Abschluss des gelungenen 24h-Rennens machte Burkhard Strunk aus Würgendorf, der in seiner Andacht klarstellte, dass Christen genauso wie die Carrera-Autos einen Antrieb brauchen. Was für die Slotcars der Strom ist, ist für Christen der Heilige Geist. Zudem dürfen beide, weder Mensch noch Auto, nicht die Bodenhaftung verlieren, um etwas bewegen zu können.

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„Mit Jesus auf der richtigen Spur“

Unter diesem Motto veranstalten der Keller- und der Ü20-Treff des CVJM Wahlbach in diesem Jahr bereits das dritte 24h-Carrera-Rennen im Wahlbacher Vereinshaus. Los geht es am kommenden Freitag, 21. Februar, um 17 Uhr mit der Qualifikation und einer Andacht. Rennstart ist eine Stunde später, also um 18 Uhr.

Dann heißt es für die sechs Mannschaften in 24 Stunden möglichst viele Runden auf der etwa 45 Meter langen Carrera-Bahn zu drehen. Titelverteidiger ist das Team vom Kellertreff, das sich beim letzten Mal ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem AMC Burbach lieferte und sich erst in der Schlussphase noch entscheidend vom späteren Zweitplatzierten, dem am Ende etwas die Puste ausging, absetzen konnte. Eine Stunde vor dem Ende trennten beide Mannschaften lediglich wenige Sekunden. Letztlich hatte der Kellertreff in den 24 Stunden 4710 Runden absolviert, was einer Streckenlänge von 211,95 Kilometer entsprach.

Entscheidend sind dabei allerdings nicht nur das fahrerische Können, gute Ausdauer und Konzentration, sondern auch die Pflege und Wartung der Slotcars. Jede Mannschaft verfügt über mehrere Mini-Flitzer, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen, damit die Motoren nicht überhitzen. Nebenbei müssen die Lager geölt, die Zahnräder gefettet und natürlich alles gereinigt werden, damit der Kontakt zur Bahn nicht gestört wird.

Zudem sollten die Reifen überprüft und gegebenenfalls gewechselt werden. Somit steht auch abseits der Strecke jede Menge Arbeit an.Neben Kellertreff und AMC gehen noch der Pokerclub Wahlbach, die Jungenschaft Wahlbach sowie ein Mixed-Team des Ü20-Treffs und der Feuerwehr an den Start. Sogar eine Gastmannschaft vom CVJM Fellinghausen ist mit von der Partie.

Neben der Hauptstrecke wird eine 16 Meter lange „Jedermannbahn“ aufgebaut, die von allen Besuchern und Zuschauern genutzt werden kann. Allerdings wird die Strecke Samstag von 13 bis 16 Uhr für das Promi-Rennen gesperrt, für das sich einiges an Prominenz aus der Umgebung angemeldet hat. Nach dem Ende des Hauptrennens um 18 Uhr, findet die Siegerehrung statt. Für das leibliche Wohl ist während der gesamten Veranstaltung bestens gesorgt.

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Auf den Spuren von Josef

In der letzten Ferienwoche hieß es für die Jungenjungschar Wahlbach wieder: Koffer packen und los geht´s. Ziel in diesem Jahr waren die Gästehäuser „Hohe Rhön“ in der Kleinstadt Bischofsheim in der Rhön. Am Fuße des Kreuzberges gelegen, bietet das Gelände rund um die Gästehäuser beste Voraussetzungen für eine Jungschar-Freizeit. Zudem ist es für Wahlbacher kein unbekanntes Reiseziel, da mit Anke Schroth (geb. Reichenau) und Dirk Bieler gleich zwei Wahlbacher dort leben und arbeiten.

Diesmal hatten sich insgesamt 13 Jungscharler und sieben Mitarbeiter auf den Weg gemacht, um gemeinsam eine spannende Zeit zu erleben und viel neues aus der Bibel zu erfahren.

Josef war der Protagonist der Bibelarbeiten, der auf seinem Weg von Kanaan nach Ägypten allerhand Abenteuer mit Gott erlebt hat. Dabei durften die Teilnehmer feststellen, dass wir heute oftmals mit ähnlichen Sorgen und Problemen zu kämpfen haben wie Josef in der damaligen Zeit. Josefs Handeln, das stark durch seinen Glauben an Gott geprägt war, kann uns daher auch heute noch in vielen Situationen als Vorbild dienen.

Aber die Jungschar erlebte auch selber viel Abenteuerliches. So stand bereits am ersten Abend der Freizeit das erste Highlight auf dem Plan: eine mittelalterliche Führung durch die Kirchenburg von Ostheim. Dort lüftete die Jungschar das Geheimnis der zahlreichen Gaden, also der Speicherhäuser mit ihren dunklen Kellergewölben, und hörte dabei die Geschichte von zehn tapferen Bürgern, die während eines Krieges versucht hatten, die Burg alleine gegen angreifende Truppen zu verteidigen. Zudem gab die Führung interessante Einblicke in das mittelalterliche Leben, wie zum Beispiel Essgewohnheiten, Werkzeuge und Waffen.

Die vielen Wälder und Wiesen der Umgebung luden geradezu zu Geländespielen ein, die dank des zumeist trockenen und sonnigen Wetters auch durchgeführt werden konnten. In einem mussten die Jungscharler ihr Können als Bauherren unter Beweis stellen und möglichst geschickt mit Geld, Rohstoffen und den erforderlichen Formalitäten wie Bauanträgen umgehen. 

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des in der Rhön ansässigen Getränkeherstellers Bionade, der sich auf die Herstellung von alkoholfreier Limonade spezialisiert hat. Die Führung gab Aufschluss über den Weg von der Erfindung des aus Wasser und Malz gebrauten Getränks, über die Herstellung bis zu dessen Etablierung auf dem Markt. Nach dem Probetrinken folgte eine Besichtigung der Abfüllanlage sowie des benachbarten Bauernhofs, der die benötigten Holunderbeeren liefert.

Des Weiteren stand ein Ausflug zur Sommerrodelbahn auf der Wasserkuppe, der traditionelle Besuch eines Schwimmbades, ein Stadtspiel in Fulda, ein Kinoabend, eine Nachtwanderung zur Ruine der Osterburg, die bei Ankunft der Jungschar mit Fackeln ausgeleuchtet war und ein zünftiger Lagerfeuerabend mit Stockbrot auf dem Programm.

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35. Jungschar Fahrradrallye 2013

Auch in diesem Jahr haben wir wieder erfolgreich an der Fahrradrallye des CVJM Kreisverbandes teilgenommen. Die Fahrradrallye führte uns dieses Jahr am 30.05. nach Eiserfeld zum Flugplatz Eisernhardt. Die Strecke verlief durch den Eiserfelder Hauberg. Es haben insgesamt 40. Mannschaften aus dem Siegerland teilgenommen, davon 14 Mädchen-, 3 Gemischte- und 23 Jungenmannschaften.

Zum Glück orientiert sich unser Gott nicht an den Wettervorhersagen. Es war den ganzen Tag trocken. Während der Siegerehrung schaute sogar die Sonne vorbei und brachte die Stimmung noch einmal auf den Höhepunkt.

Unsere Mädchenjungschar erreichte auf der Stecke den 2. und 13. Platz und beim Cross den 3. und 8. Platz. Wenn man sich die Einzelzeiten anschaut, war Sophia ter Jung mit 32,70 Sek. die schnellste Fahrerin. Unsere Jungenjungschar erreichte auf der Strecke den 13. Platz und beim Cross den 2. Platz.

Wir gratulieren allen Teilnehmern für die gute Leistung und danken Gott, dass es keine größeren Schäden gab.

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Internationales Jahresfest in Wahlbach

Evangelische Gemeinschaft und CVJM feiern mit osteuropäischen Gästen

Wahlbach. Unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“ feierte die evangelische Gemeinschaft und der CVJM Wahlbach kürzlich sein Jahresfest. Passend zum Thema begingen die Wahlbacher ihr Fest zusammen mit Freunden aus Tschechien. Die elf Frauen und Männer waren bereits drei Tage zuvor angereist, um ein paar ereignisreiche Tage zu erleben.

Am Himmelfahrtstag spielte der Wahlbacher Posaunenchor im Gottesdienst in der Burbacher Kirche. Eine Gelegenheit für die tschechischen Gäste, Teil des Bläserensemble zu sein und den Gottesdienst in einem großen gemeinsamen Chor musikalisch mit zu gestalten. Auch ein Besuch der Burg Greifenstein, eine Reise nach Koblenz mit Besichtigung des Deutschen Ecks und der Festung Ehrenbreitstein, sowie eine Fahrt auf Rhein und Mosel standen auf dem Programm.

Aber auch die heimischen Sehenswürdigkeiten wurden von den Freunden aus Tschechien besucht: Eine Besichtigung des Heimatmuseums Burbach und eine Einladung durch den Wahlbacher Heimatverein wurden gerne angenommen.

Das Jahresfestes wurde dann durch einen bunten Abend mit viel Musik und Spielen unter aktiver Beteiligung der tschechischen Gäste eingeleitet. Alzbeta Matejovska sprach über den Turmbau zu Babel und verdeutlichte die überlieferte Sprachverwirrung eindrucksvoll, indem sie Deutsch und Tschechisch miteinander kombinierte, so dass ihr zunächst keiner folgen konnte.

Die anschließende Andacht hielt sie allerdings in gutem Deutsch, so dass es später keine Verständigungsschwierigkeiten mehr gab. Ebenso wie beim gemeinsamen Musizieren. Immerhin sei „ein B in Tschechien auch ein B in Deutschland“, stellte Matejovska heraus.

Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen fand in der Mehrzweckhalle Wahlbach statt und wurde auch hier durch einen erweiterten Posaunenchor – zusammen mit den tschechischen Bläsern mitgestaltet. Die Festansprache hielt Pfarrer Filip Simonovsky, ebenfalls einer der Gäste. Er sprach über die Heilung einer Hellseherin durch Paulus und Silas aus Apostelgeschichte 16. Paulus und Silas kamen für ihre Tat ins Gefängnis.

Doch trotz ihrer ausweglosen Situation vertrauten sie auf Gott, beteten und lobten ihn und wurden durch ein Erdbeben befreit. Hier zog Pfarrer Simonovsky Parallelen zur heutigen Zeit, in der uns Dinge gefangen nehmen und uns vom Glauben an Gott ablenken können. Doch wenn wir Gott in jeder Lage die Ehre geben, wie Paulus und Silas, wird er auch uns durch schwierige Phasen in unserem Leben führen.

Der Kontakt zu den Tschechen kam bereits 2003 durch einen Besuch der Siegerländer Seniorenbläser in Jonsdorf (Oberlausitz) nahe der tschechischen Grenze zustande. Vier Jahre später gastierten die Seniorenbläser wieder in Jonsdorf und es konnten die ersten Instrumente aus dem Siegerland, die Dieter Kreutz inzwischen bei mehreren heimischen Posaunenchören als Spende für die neue tschechische Posaunenchorarbeit gesammelt hatte, als Geschenk überreicht werden.

Mittlerweile haben 66 Instrumente – vom Flügelhorn über Trompete bis zur Tuba - den Weg aus dem Siegerland in das Nachbarland gefunden. Im Jahr 2008 wurde schließlich der Verein „Consonare“, was soviel heißt wie evangelische Posaunenchöre, gegründet, der sich mit dem Aufbau der Bläserarbeit in Tschechien befasst. Keine leichte Aufgabe, da es durch den Kommunismus nur wenige Christen in dem Nachbarland gibt.

Neben den Wahlbachern Elke und Dieter Kreutz sind auch Doris und Karl Röcher aus Eisern Mitglieder im Verein „Consonare“ und versuchen aus dem Siegerland die Bläserarbeit in Tschechien weiter voran zu treiben.