CVJM Wahlbach

Auf Noahs Spuren 

Nach knapp drei Jahren Pause ging es für 21 Mädchen und sieben Mitarbeiterinnen der Mädchenjungschar Wahlbach mal wieder auf eine Wochenend-Freizeit. Ziel war die „Arche Noah Marienberge“ in Katzwinkel-Elkhausen bei Kirchen. Dort bezogen sie eine eigene Etage, wo sie sich nach Herzenslust ausbreiten konnten.

Obwohl das Wetter nicht gerade vielversprechend gemeldet war, konnte am Freitagabend ein Nachtgeländespiel durchgeführt werden. Vor allem das weitgehend unbekannte und weitläufige Gelände, stellte die Mädchen dabei vor eine besondere Herausforderung. Den Abschluss des ersten (halben) Freizeittages bildete eine Andacht.

Nach dem gemeinsamen Frühstück startete die Gruppe mit einigen Liedern in die erste von zwei Bibelarbeiten, die unter dem Thema „Noah“ standen. In zwei Gruppen beschäftigten sich die Mädchen mit verschiedenen Fragen zu Noah, wie zum Beispiel: „Wer war denn eigentlich Noah?“, „Wie groß war die Arche?“ und „Wofür stehen die Farben des Regenbogens?“.

Nachmittags stand ein tolles Bastelprogramm auf dem Plan. Es konnten Knetseife hergestellt, Schafe genäht, Armbänder geknüpft oder Tiere gefilzt werden. Und weil Noah so viele Tiere mit auf die Arche genommen hat, stand der Samstagabend ganz unter dem Motto „Bauernhof“. In tollen Verkleidungen grübelten die Mädchen über Fragen zu Tieren, Bauernhofgeräten oder Essen und gaben bei Spielen wie „Apfel tauchen“ ihr Bestes. Nach der gemeinsamen Andacht fielen alle sehr müde ins Bett.

Am Sonntagmorgen stand eine weitere Bibelarbeit auf dem Programm. Nach dem abschließenden Mittagessen wurde noch einmal gemeinsam gesungen. Danach standen auch schon die ersten Eltern bereit, um die Rasselbande nach Hause zu fahren. Es war eine tolle und lebendige Freizeit, die allen bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird. Und dank Gottes Bewahrung ist niemandem etwas Ernsthafteres passiert und alle sind wohlbehalten nach Wahlbach zurückgekehrt.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mit der Jungenschaft in den Bergen

In diesem Jahr haben wir uns dazu entschieden, mit der Jungenschaft wieder in die Berge zu fahren. Dort ergibt sich eine riesige Bandbreite von Aktivitäten, die man so im Siegerland und der näheren Umgebung definitiv nicht machen kann. So waren wir vom 19. - 26.08. in der „Jugendherberge am Achensee“ in Maurach untergebracht. Das großzügige Selbstversorgerhaus bot für uns eine ideale Ausgangslage für die verschiedenen Tagesaktivitäten, die wir für die Jungs geplant und schließlich durchgeführt haben.

Neben den tagesfüllenden Outdoor-Aktivitäten haben wir uns natürlich auch Zeit für Bibelarbeiten und regelmäßige Andachten genommen. Es gab sehr verschiedene Impulse, die die Jungs weiter ausführen und darüber diskutieren konnten. So haben wir uns z.B. mit den Weltreligionen im allgemeinen beschäftigt, einen Songtext übersetzt und interpretiert, sowie uns über die christlichen Angebote in unserer Gemeinde, auch im Hinblick auf die Altersklasse 18+ unterhalten. Desweiteren gab es Andachten am Morgen und am Abend, sowie zum Freizeitabschluss - wie in jedem Jahr - Zeit für ein gemeinsames Abendmahl, bei dem sich jeder mit sich selbst oder Anderen über verschiedene persönliche Anliegen austauschen und diese mit unserem Vater teilen konnte. 

Die Freizeit begann nach der langen Anreise mit dem obligatorischen Grillen im Regen, so wie wir es von unserer letzten JU-Freizeit in Österreich gewohnt waren. Nach etwas Freizeit zum Beziehen der Zimmer wurde der Anreisetag schließlich mit einem Filmabend abgerundet und mit einer gemeinsamen Abendandacht beendet.

Am Sonntag haben wir das trockene Wetter für ein Fußballturnier auf dem weitläufigen Gelände der Jugendherberge genutzt. Im Anschluss daran lief ein Teil der Gruppe zum Eis essen an den See, der Rest hat den für die geplante Sonnenaufgangswanderung auserkorenen „Hausberg“ (Astenau Alpe) schon einmal im Hellen erkundet.

Der Montag wurde unserer erster Action Tag, denn wie bereits vor zwei Jahren in Frastanz haben wir wieder eine geführte Canyoning-Tour gemacht. Dort ging es durch das Bachbett der Seeache hinab ins Achental. Verschiedene natürliche Rutschen und Sprünge sorgten für großen Spaß und ein eindrückliches Erlebnis.

Der darauffolgende Tag forderte von Jungs und Mitarbeitern Höchstleistungen, denn für uns stand das erklimmen der Seebergspitze (2085m), mit Start in Pertisau (952m) auf der Agenda. Nach ca. 3 recht anspruchsvollen Stunden Aufstieg erreichten wir den Gipfel. Es erwartete uns ein unbeschreiblich schöner Blick über den Achensee, der alle Mühen reichlich entschädigte.

Nach der anstrengenden Bergwanderung gab es am Mittwoch leider keine Zeit sich von kleineren Blessuren, wie Blasen und Muskelkater zu erholen, denn es war volles Outdoor-Programm in der Area 47 im Ötztal vorgesehen. Es gab eine ca. 16km lange Rafting-Tour durch die Imster Schlucht, die den Jungs mit verschiedenen Stromschnellen und Wasserwalzen die ein oder anderen Dusche bescherte. Geführt von ortskundigen Guides, die mit ihrem Spaß am Rafting polarisieren konnten, hatten die Jungs großen Spaß. Im Anschluss daran durften wir den Rest des Nachmittages in der Water Area, einem großen Action-Wasserpark verbringen. Verschiedene Aktivitäten, wie eine Blob-Base, diverse Rutschen, Sprungtürme und eine Wakeboard-Anlage sorgten für eine extrem kurzweilige Zeit. Die Jungs waren begeistert.

Am darauffolgenden Donnerstag gab es Zeit zur Erholung, die Möglichkeit länger auszuschlafen und später an einem offenen Nachmittag, diverse Spiele wie z.B. Intercrosse zu spielen.

An unserem letzten Tag sind wir am frühen Morgen zur Astenau-Alpe gewandert, um von dort einen wirklich atemberaubend schönen Sonnenaufgang zu beobachten. Die frühe Aufstehzeit (4 Uhr) war zwar nicht jedem so passend, wurde jedoch mit einer Wahnsinns-Aussicht belohnt.
Im Anschluss an die Wanderung gab es bis zum Mittag Gelegenheit, die nächtlichen Schlafstunden nachzuholen. Anschließend haben wir den restlichen Tag bei strahlendem Sonnenschein am See verbracht. Abends gab es dann nach dem Abendessen das o.g. Abendmahl.

So ging es dann nach einer kurzweiligen, aber ebenso anspruchsvollen Woche am Samstag zurück ins Siegerland. Abschließend kann ich wieder einmal sagen, dass wir eine wahnsinnig schöne und gesegnete Freizeit hatten, mit einer  tollen Truppe. Ich denke, jeder wird einige schöne Momente und Erfahrungen in Erinnerung behalten und die eine oder andere Aktivität sicherlich nochmal wiederholen!

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Jahresfest EG und CVJM: 

Grenzen überwinden

Ein buntes und abwechslungsreiches Jahresfest feierte die Evangelische Gemeinschaft und der CVJM Wahlbach am zweiten Maiwochenende. Am Sonntag hatten die Vereine zu einem Festgottesdienst unter dem Motto „Grenzen überwinden“ in die Mehrzweckhalle eingeladen. Als Prediger war in diesem Jahr Klaus Schmidt, Direktor der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland, eingeladen. In einer anschaulichen Predigt forderte er die Gemeinde auf, Grenzen zu überwinden und stellte heraus, wie wichtig eine große Vielfalt sei.

In seiner Predigt ging Klaus Schmidt auf das Thema detaillierter ein: zu Beginn stand seine Aussage, dass wir als Christen das weltweit beste und größte Integrationsangebot haben. Denn unser Glaube lädt Menschen aus anderen Kulturen und mit anderen Überzeugungen ein. Auch Jesus hat sich seine Jünger aus den verschiedensten Lebensbereichen zusammengesucht. Unter seiner Gefolgschaft waren Fischer, aber auch ein Zöllner zu finden. Manche kamen aus armen Verhältnissen, andere waren wohlhabend. Unter ihnen war ein Jünger, der Jesus später verleugnen sollte, und einer, der ihn verriet. Die Jünger hätten unterschiedlicher nicht sein können und dennoch gehörten sie zu Jesus Kreis aus Vertrauten.

Auch in unseren Gemeinden gibt es Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen, Vermögensverhältnissen, Begabungen und Glaubensvorstellungen. Aber wenn Jesus unser Mittelpunkt ist und bleibt, können alle diese Unterschiede und Grenzen überwunden werden.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten der Posaunen- und der Gemischte Chor sowie der Männerchor Burbach/Wahlbach. Den Abschluss des Wochenendes bildete das mittlerweile traditionelle gemeinsame Mittagessen in der Halle, zu dem sich noch zahlreiche Besucher einladen ließen und dabei die Gemeinschaft in der Halle genossen.

Einen Tag zuvor konnten die Besucher im Vereinshaus die große Vielfalt, die in der Gemeinde steckt, hautnah erleben. Denn in verschiedenen Wettkämpfen traten kleine gegen große Teilnehmer gegeneinander an und präsentierten dabei ihre unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten. Heraus kam ein spannendes und abwechslungsreiches Programm.

So mussten zum Beispiel verschiedene Knoten mit verbundenen Augen ertastet werden. Eine der wenigen Disziplinen, die die „Großen“ gewannen. Bei einem weiteren Spiel wurden nur kleinere Passagen von klassischen Jungscharliedern vorgegeben und die Teilnehmer mussten daraus den Titel ableiten. Dieser Punkt ging klar an die „Kleinen“. Auch beim „Zauberwürfel“, bei dem die zwei Kontrahenten einen Zauberwürfel im direkten Duell gegeneinander lösen mussten. Wobei die Siegerin unter zwei Minuten blieb und dem Team „Klein“ einen weiteren Sieg bescherte.

Was beim CVJM natürlich nicht fehlen darf, ist das Fahrrad. So mussten zwei Gegner in einem abgesteckten Feld möglichst lange mit dem Fahrrad stehen bleiben, ohne einen Fuß aufzusetzen. Eine klassische Fahrradrallye-Disziplin. Auch das Duell entschieden die „Kleinen“ zu ihren Gunsten. Ebenso wie das Torwandschießen, Memory oder Bottle Flip, wobei man eine leicht gefüllte Plastikflasche schleudern und auf dem Boden zum Stehen bekommen muss. Einen weiteren Ehrenpunkt sicherten sich die „Großen“ am Hauklotz, wo Nägel mit möglichst wenig Schlägen versenkt werden mussten.

Zu einem besonderen Wettkampf wurde die letzte Disziplin, das „Kunstfliegen“. Denn hier standen sich nicht nur klein gegen groß, sondern auch Drohne gegen Hubschrauber gegenüber, die auf Zeit einen Indoor-Parcours bewältigen mussten. Am Ende war die Drohne wendiger und verhalf den Kleinen zu einem weiteren Zähler. Als Sieger stand das Team, das am Ende sieben von neun Spielen gewann, allerdings vorher schon fest.